Zahl der Kupferdiebstähle bei TenneT mehr als halbiert

Altkupferstangen auf einem Haufen im Hintergrund

Die Maßnahmen, die TenneT in den vergangenen Jahren ergriffen hat, um die Zahl der Kupferdiebstähle zu reduzieren, zeigen Wirkung. 2016 zählte TenneT insgesamt 33 Fälle von Kupferdiebstahl. Das ist weniger als die Hälfte der Fälle im Jahr 2015 (71 Kupferdiebstähle). Dennoch muss weiterhin etwas gegen diese lebensgefährliche Form der Kriminalität unternommen werden.

Die große Zahl der Kupferdiebstähle und damit das Risiko eines Ausfalls der Stromversorgung sowie mangelnder Sicherheit für die Umgebung war für TenneT vor einigen Jahren der Grund, ein Maßnahmenpaket zu ergreifen, um etwas gegen diese Diebstähle zu unternehmen. Mittlerweile verwendet TenneT Überwachungskameras, um Kupferdiebe in Hochspannungsstationen und auf Hochspannungsmasten aufzuspüren. Hierbei werden live Bilder an das Security Center von TenneT gesendet. Das Security Center ist rund um die Uhr besetzt und mit der Landespolizei verbunden. Mit der Landespolizei wurden im Rahmen des „Kupferkriegabkommens“ [Convenant ‚Koperslag‘] Vereinbarungen getroffen, und darum ist diese bei kriminellen Aktivitäten schnell vor Ort. Dabei kann auch ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkameras eingesetzt werden.

Nach rückläufigen Zahlen sind jetzt wieder mehr Diebstähle zu verzeichnen

Die Maßnahmen schienen 2016 angesichts der im Vergleich zu den Vorjahren rückläufigen Zahlen Früchte zu tragen. Wahrscheinlich hatte dies etwas mit der Verhaftung von zwei Personen im August 2016 zu tun, die verdächtigt wurden, Kupfer gestohlen zu haben. Außerdem tragen auch der Einsatz von BauWatch Kameras und die gute Zusammenarbeit mit der Polizei dazu bei, dass die Zahlen rückläufig sind. Trotzdem nahm die Zahl der Kupferdiebstähle in den ersten Monaten dieses Jahres wieder zu. Im Januar 2017 gab es drei Fälle von Kupferdiebstahl und im Februar verzeichnete TenneT auch wieder drei Diebstähle.

Lebensgefährlich, Risiken für die Stromversorgung

Kupferdiebstahl kann Folgen für die Stromversorgung in einem Gebiet haben, mit allen dazugehörigen Unannehmlichkeiten und wirtschaftlichen Schäden. Außerdem ist es lebensgefährlich, in Hochspannungsstationen einzubrechen, auf Hochspannungsleitungen zu klettern, Kupfer- oder Aluminiumkabel abzuschneiden. Ein kleiner Fehler kann fatal sein oder zumindest ernsthafte Verletzungen verursachen. Der Dieb setzt dabei nicht nur sich selbst, sondern auch die Anwohner (Spaziergänger, spielende Kinder) und die Mitarbeiter von TenneT großer Gefahr aus.

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