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Baustellen-Diebstahl: Rund um die Uhr unter Beobachtung

Nordkurier, Prenzlau · 18.12.2018 · 10:19 Uhr

Auf Baustellen in Brandenburg werden jedes Jahr Werkzeuge und Baumaterial gestohlen. Die Wohnbau in Prenzlau reagiert darauf auf ihre Weise.

Laut Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg sind im Jahr 2017 durch Diebstähle auf Baustellen Schäden in Höhe von 2,8 Millionen Euro entstanden. Dabei handelt es sich allerdings nur um Sachschäden. Die Verzögerungen auf den Baustellen durch den Diebstahl, die zu höheren Kosten führen können, sind da noch gar nicht eingerechnet.

Verstärkte Maßnahmen gegen Diebe

Deswegen schützt auch die Wohnbau in Prenzlau sich inzwischen mit Videokameras gegen die Langfinger – beispielsweise bei der Schwanen-Villa, die derzeit gegenüber dem Friedhof gebaut wird. Laut Wohnbau-Sprecherin Jenny Busse setzt das städtische Wohnungsbauunternehmen je nach Baustelle auf einen Wachschutz, teilweise mit zusätzlicher Videoüberwachung.

Bauherr und Polizei benachrichtigt

Zwar soll so auch verhindert werden, dass Menschen die Baustelle betreten und sich dann womöglich dort verletzen, hauptsächlich geht es laut Busse aber um den Diebstahlschutz. Betritt ein Unbefugter außerhalb der Arbeitszeit die Baustelle, wird die Kamera aktiv und gleichzeitig werden Bauherr und damit auch die Polizei benachrichtigt.


Dieser Artikel hat folgenden Ursprung: https://www.nordkurier.de/prenzlau/rund-um-die-uhr-unter-beobachtung-1834035012.html?fbclid=IwAR0C1F6Hz7kXQt53ZJEFwVstx-2ell6xGFDCMzhcC0MEU62UO2i7ktPRLJw.